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www.archiv-grundeinkommen.de:

Materialien zur Frage
" Arbeit - Was ist das?"
und zum Konzept des
Bedingungslosen Grundeinkommens (BGE)

Begriffsklärung

Ein Grundeinkommen ist ein

  1. allen Menschen individuell zustehendes und garantiertes,
  2. in existenzsichernder Höhe (Armut verhindernd, gesellschaftliche Teilnahme ermöglichend),
  3. ohne Bedürftigkeitsprüfung (Einkommens- / Vermögensprüfung),
  4. ohne Arbeitszwang und -verpflichtung bzw. Tätigkeitszwang und -verpflichtung

vom Staat ausgezahltes Grund-Einkommen. Weitere Einkommen sind anrechnungsfrei möglich. Alle genannten Kriterien kennzeichnen das Grundeinkommen als ein bedingungsloses. Es gibt schlicht und ergreifend keine Bedingung für den Bezug des Grundeinkommens. Dadurch unterscheidet sich ein Grundeinkommen von einer Grund- oder Mindestsicherung. Ein Grundeinkommen ist kein sozialpolitisches Projekt, welches versucht, Marktdefekte zu reparieren. Es ist ein Projekt für mehr Freiheit, Demokratie und Menschenwürde. Es weist über die bestehende Gesellschaft hinaus.

[...] Ein Bedingungsloses Grundeinkommen ist zu ergänzen durch das Recht auf Unterbrechung der Arbeit, auf kostenfreien Zugang zu öffentlichen Gütern (Mobilität, Bildung, Kultur, Gesundheitsprävention und -versorgung usw.), auf Multiaktivität inkl. der dazu notwendigen Infrastrukturen und auf Bildung, die den Bürger als Mensch und nicht nur als Arbeitsbürger zum Ziele hat. [Quelle]

Ist ein Bedingungsloses Grundeinkommen finanzierbar?

"... Schlussfolgerungen:
Ein bedingungsloses Grundeinkommens in existenz- und teilhabesichernder Höhe ist nicht allein durch die Umschichtung von Sozialausgaben und den Abbau von Bürokratie zu finanzieren. Es erfordert außerdem deutliche Erhöhungen bestehender Steuern und/oder die Einführung neuer Steuern.

Welche Steuern erhöht, reformiert oder ggf. eingeführt oder rückgeführt werden sollten, hängt von den verfolgten Zielen ab. Wenn eine stärkere Umverteilung gewünscht wird, dann sollten eine höhere progressive Einkommensteuer, eine höhere Erbschaftsteuer und ggf. eine Vermögenssteuer im Zentrum der Finanzierung stehen.

Wenn der Klimaschutz ein Ziel ist, dann sollte eine CO2-Steuer eine wichtige Rolle spielen.

Wenn weder Umverteilung noch Klimaschutz Ziele sind, dann wäre eine Finanzierung über eine Konsumsteuer oder eine lineare Einkommensteuer erstrebenswert.

Unabhängig von der genauen Ausgestaltung wäre das für ein Grundeinkommen erforderliche Gesetzespaket das größte in der Geschichte der Bundesrepublik. Es müsste nicht nur die Steuergesetzgebung, sondern auch das gesamte System der sozialen Sicherung in der einen oder anderen Form geändert werden.
(Gibt es hier bereits konkrete Pläne, Studien, Paragraphen, Gesetzesvorschläge? Welche Gesetze müßten wie geändert werden? Welche Juristinnen, Professoren, Institute arbeiten wie konkret daran? (wr))
Da noch kein Land der Welt ein auf Dauer angelegtes Grundeinkommen in existenz- und teilhabesichernder Höhe für alle Bürger eingeführt hat, sind seine Auswirkungen schwer abzuschätzen. Um die damit verbundenen Unsicherheiten zu verringern, sollte ein Grundeinkommen nicht auf einen Schlag, sondern schrittweise eingeführt werden. ..." [Quelle]

"... Was würdest du arbeiten, wenn für dein Einkommen gesorgt wäre? ..."

"... Das Grundeinkommen wird oft missverstanden. Es ist kein zusätzliches, sondern ein grundsätzliches Geld. ..." [Quelle]

"... Grundeinkommen heißt nicht mehr Geld, sondern mehr Sicherheit. ..." [Quelle]

"... Den Steuerfreibetrag als BGE ausbezahlen. Das wäre ein möglicher Einstieg ins Grundeinkommen. ..."

"... Das Bedingungslose Grundeinkommen ist eigentlich nur eine größere Steuerreform. ..."

"... Das Grundeinkommen ist ein monatlicher Liquiditätsvorschuss, den nur diejenigen nicht über Steuern zurückzahlen, die es nicht können. ..." [Quelle]

"... Substitutives versus additives Grundeinkommen. ..."

"... Mangelwirtschaft versus Überflußwirtschaft ..."

"... Das Grundeinkommen trennt nicht Arbeit von Einkommen. Es trennt Erwerbsarbeit von Existenzsicherung! ..."

"... Jede Erwerbsarbeitsstunde vergrößert in einer Grundeinkommengesellschaft das individuell zur Verfügung stehende Einkommen.
Es besteht nach wie vor ein finanzieller Anreiz erwerbszuarbeiten, falls individuell ein hoher Konsum gewünscht wird. ..."

"... Das Label 'Bedingungsloses Grundeinkommen' ist schlecht gewählt.
'Negative Einkommensteuer' finde ich rationaler und leichter zu argumentieren. ..." [Quelle]

"... Was der Verbrauchsteuer heute tatsächlich fehlt, ist eine soziale Komponente, die progressiv wirkt. Damit sie progressiv wirkt, braucht sie einen Steuerfreibetrag: Das bedingungslose Grundeinkommen. ..."

"... Das Grundeinkommen ersetzt bestehende Sozial-Leistungen bis zu seiner Höhe. Bedarfe darüber hinaus können beantragt werden. Die Höhe muss existenzsichernd sein und die gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen. Es gibt keine Bedarfsgemeinschaften, sondern es ist ein individueller Rechtsanspruch. ..."

"... Ein Grundeinkommenmodell kann sozialstaat-ergänzend oder auch sozialstaat-abschaffend sein. ..."

"... Wer bin ich, wenn ich nicht arbeite? ..."

'... Außerdem kann Erwerbsarbeit – überhaupt etwas zu tun zu haben – auch einfach ablenken von den großen Sinnkrisen des Lebens oder Gedanken an den Tod ...'

"... Wie organisiert man ein (kapitalistisches) Unternehmen auf der Basis von ehrenamtlicher Arbeit? ..."

"Ist Altersrente ein BGE? Oder kann sie in bestimmter Hinsicht als solches betrachtet werden?"
"Empfinden Rentenbezieher:innen ihre Rente als BGE? Wie verhalten sie sich mit einer (BGE-)Rente?"
"Sind Rentner:innen ein geeignetes BGE-Forschungsthema?"

"Universal Basic Income is capitalism where income doesn't start at zero." - Karl Widerquist

Begriffe im Umfeld

Über 250 HTML-Materialien des BGE-Archives (ohne pdf)

  1. 04.05.2026: KI-Antwort des LLM ChatGPT:
    Stell' Dir vor, Du bist sehr reich und hast kleine Kinder.


    Du bist so reich, dass Du und Deine Kinder und Deine eventuellen Enkel nie erwerbsarbeiten müssen. Das sei sicher (so die Zivilisation nicht zusammenbricht).

    Wie würdest Du Deine Kinder unter solchen Voraussetzungen erziehen? Was sollten sie lernen?

    Würde Deine Antwort in einer Gesellschaft, welche ein bedingungsloses Grundeinkommen eingeführt hätte, ähnlich ausfallen?
  2. : ifo.de:

    Über 500 verschiedene Sozialleistungen in Deutschland

    '... In Deutschland gibt es derzeit über 500 verschiedene Sozialleistungen. Zu diesem Ergebnis kommt ein neuer Forschungsbericht des ifo Instituts, der alle Sozialleistungen auf Bundesebene dokumentiert. „Ursprünglich wollten wir Ausmaß und Wirkung aller Sozialleistungen berechnen. Die Vielzahl an Vorschriften und Leistungen ließ diese Aufgabe beinahe unlösbar erscheinen. Statt der Quantifizierung entstand deswegen zunächst nur eine Inventarliste aller Sozialleistungen auf Bundesebene“, sagt Andreas Peichl, Leiter des ifo Zentrums für Makroökonomik und Befragungen. ...'
  3. : nomos-shop.de:

    Dr. Klaus-Uwe Gerhardt: Ein Bürgergeld für alle?

    Geschichte und Zukunft eines liberalen Vorschlags
    Nomos, 1. Auflage 2025, 372 Seiten
    ISBN 978-3-7560-2306-6
    39 Euro
    Vor mehr als zwei Jahrhunderten wurden in England Lohnzuschüsse für Geringverdienende und Arbeitslose eingeführt. Das als Speenhamland bekannte System wurde gelobt, kritisiert und persifliert. Nach dem Stand der Forschung trugen nicht nur niedrige Energie- und Transportkosten, sondern auch relativ hohe Löhne und Lohnsubventionen zum Vorsprung der britischen Wirtschaft bei, da sie die Massenkaufkraft steigerten. Diese Studie analysiert das Speenhamland-System, seine Funktionsweise und Auswirkungen, und untersucht, warum es trotz positiver Effekte nach 40 Jahren abgeschafft wurde. Die Analyse bietet ein differenziertes Verständnis des Potenzials von Grundeinkommenspolitiken zur Bewältigung sozialer Ungleichheit und der Klimakrise.
  4. : zeit.de/arbeit:

    Was Rentner Arbeitnehmern raten

    Viel oder wenig arbeiten? Auf den Chef hören – oder lieber widersprechen? Rentner und Rentnerinnen geben Tipps, wie man glücklich durch das Berufsleben kommt.
    (Abo)
  5. : econtent.hogrefe.com/doi:

    (How) Would You Continue Working? A Comparison of Responses to the Lottery Question and a Basic Income Question

    (Wie) Würden Sie weiterarbeiten? Ein Vergleich der „Lotteriefrage“ mit einer Frage zum Bedingungslosen Grundeinkommen

    Zusammenfassung: Die Einführung eines Bedingungslosen Grundeinkommens (engl. Basic Income; BI) wird kontrovers diskutiert. Eine zentrale psychologische Frage ist, ob die meisten Beschäftigten wegen des BI aufhören würden zu arbeiten oder dies, entsprechend der Forschung zur „Lotteriefrage“ (Lottery Question), nicht zu erwarten ist. Wir untersuchten diese Frage in zwei Befragungen mit 268 und 640 Beschäftigten, in der wir ihre Pläne bezüglich Erwerbstätigkeit im Fall eines Lottogewinns („Lotteriefrage“) oder der monatlichen Auszahlung eines BI (BI Frage) sowie ihre Gründe weiterzuarbeiten erfassten. Mehr als 90 % (Studie 1) und mehr als 80 % (Studie 2) der Teilnehmenden planten in beiden Szenarien weiterzuarbeiten. Auf die BI Frage gaben mehr Teilnehmende an, dass sie wie zuvor weiterarbeiten würden und weniger planten, eine andere Arbeit aufzunehmen oder nicht weiterzuarbeiten. Finanzielle Gründe weiterzuarbeiten wurden beim BI häufiger berichtet. Unsere Ergebnisse zeigen, dass die Übertragbarkeit der Forschung zur „Lotteriefrage“ auf das BI begrenzt ist und es spezifischer Forschung zum BI bedarf.

  6. : zeit.de:

    Zu viel Sinn macht krank

    Die Arbeit ist erfüllend, der Job ein Ort für Selbstverwirklichung? Wer das glaubt, erwartet von seinem Beruf meist mehr, als dieser liefern kann.
  7. : zeit.de:

    Was wirklich gegen Ungleichheit hilft

    Jeder zweite Deutsche besitzt kaum etwas, das Vermögen konzentriert sich auf die obersten zehn Prozent. Eine unkonventionelle Idee könnte das ändern, zeigen neue Daten.
    (Abo)
  8. : zeit.de/wissen:

    Aber ich arbeite doch so hart …

    Wer im Alltag schuftet, hat sich den Flug nach Ibiza verdient. So ist das in einer Leistungsgesellschaft. Ein Konzept, mit dem sich der Klimaschutz aushebeln lässt
  9. : focus.de:

    „Nur Narren sagen, bis 2030 gibt es ein bedingungsloses Grundeinkommen“

    Neuerungen wie die Künstliche Intelligenz verbessern die Arbeitswelt, zerstören aber einige Jobs, sagt Georg Vobruba. Damit die Verlierer der Veränderungen nicht gegen die Gewinner aufbegehren, müsse der Staat handeln. An große Würfe, wie ein Grundeinkommen, glaubt er nicht.
  10. : zeit.de:

    Wann bin ich alt, Herr Kruse?

    Das Altern wird gerne verdrängt. Der Psychologe Andreas Kruse hat sich über Jahrzehnte mit der Frage befasst, wie sich der Mensch am Lebensende verändert. Hier sagt er, warum man sich davor nicht fürchten muss.
    (Abo)
  11. : zeit.de:

    Lieber etwas länger arbeiten?

    Wer heute in den Ruhestand geht, ist fit und jugendlich wie nie – und lebt immer länger. Was tun mit all den Jahren?
    (Abo)
  12. : de.wikipedia.org:

    Knappheit

    '... Knappheit (englisch scarcity) ist in der Volkswirtschaftslehre das Missverhältnis zwischen den unbegrenzten Bedürfnissen der Menschen und den zu ihrer Bedürfnisbefriedigung begrenzt zur Verfügung stehenden Gütern und Dienstleistungen. Das Gegenteil ist der Überfluss. ...'

    Überflussgesellschaft
    '... Überflussgesellschaft (engl. affluent society) bezeichnet – umgangssprachlich oft abwertend – eine von materiellem Überfluss für breite Bevölkerungsteile geprägte Gesellschaft. ...'

  13. : zeit.de:

    Jenseits der Anstrengung

    Der Kult um den Erfolg prägt die Leistungsgesellschaft. Aber es gibt noch etwas anderes: Leistungslust 
  14. : nzz.ch/meinung:

    Wer arbeitet, ist nicht tot – warum Work-Life-Balance überschätzt wird

    Wo die Versprechen der Leistungsgesellschaft brüchig werden, gedeiht der Kult eines perfekten Gleichgewichts zwischen Leben und Arbeiten. Eine Welt ohne die Sinnressource anstrengenden, aber nützlichen Tuns indes käme für die meisten einem Absturz ins Nichts gleich.
  15. : deutschlandfunkkultur.de:

    Noch erfüllt oder schon überlastet?

    Arbeit als Lebensinhalt
    Für drei von zehn Beschäftigten ist Arbeit mehr als bloßer Broterwerb. Viele dieser Menschen finden Erfüllung in ihrem Beruf. Das bedeutet meist weniger Zeit für Familie und Freunde. Und manch einer rutscht in die Arbeitssucht ab.
  16. : theeuropean.de:

    Vier Gründe, warum ein bedingungsloses Grundeinkommen nicht funktioniert

    Linke Politiker, Paradiesträumer und reiche Gönner aus der Wirtschaft propagieren immer wieder Initiativen für ein dauerhaftes Bürgergeldgeschenk vom Staat. Nun startet in Deutschland ein wissenschaftliches Pilotprojekt, bei dem jeder 1200 Euro im Monat bekommt. Doch es gibt gute Gründe, warum die Idee bisher nirgends auf der Welt realisiert worden ist.
    Von (Wikipedialink:) Wolfram Weimer.

    '... Erstens ist ein Bürgergeld teuer. ...'
    '... Zweitens ist ein Bürgergeld ungerecht. ...'
    '... Drittens sorgt ein Bürgergeld für falsche Anreize. ...'
    '... Viertens würde ein bedingungsloses Grundeinkommen eine massive Zuwanderung nach Deutschland auslösen. ...'

  17. : mein-grundeinkommen.de:

    Ein neuer Gesellschaftsvertrag muss her

    Ist das Grundeinkommen die Lösung gegen die soziale Spaltung?
    Ist die soziale Spaltung nur ein Problem der Armen? Nein, alle würden profitieren, wenn wir die Ungleichheit überwinden, sagt Michael Bohmeyer. Aber wie? Das Grundeinkommen könnte die Sicherheitsnadel sein, die unsere auseinanderdriftende Gesellschaft zusammenhält.
  18. : mein-grundeinkommen.de:

    Freiheit hoch drei

    Wie das Grundeinkommen den Überwachungssozialstaat verhindert
    Wie überwinden wir die soziale Spaltung? Indem wir die Bedingtheit unseres Sozialsystems überwinden, damit niemand mehr durchs Raster fallen kann, sagt der Philosoph Philip Kovce. Ein Plädoyer für die drei Freiheiten des Grundeinkommens.
  19. : zeit.de:

    Warum bin ich so faul?

    Geschwister, Freunde, Mitmenschen: Alle sind sie fleißig, arbeitsam und dynamisch. Einzig unser Autor hängt antriebslos herum. Er wüsste jetzt gern mal, woran das liegt.
  20. : zeit.de:

    Kreuzbrave Leut

    Lange Zeit wurde harte Arbeit verherrlicht, verklärt und ideologisiert. Das ist nun vorbei.
  21. : deutschlandfunkkultur.de:

    Warum die Überheblichkeit mancher Intellektueller nervt

    Menschen mit akademischer Bildung glauben oft, dass andere genauso gern nachdenken wie sie selbst. Diese Annahme ist lebensfremd und ein bisschen anmaßend, meint die Schriftstellerin Kerstin Hensel.
  22. 2000: Hans-Peter Krebs und Harald Rein (Hrsg.): Existenzgeld

    Inhaltsverzeichnis
  23. 1997: Definition aus „Der Brockhaus in fünfzehn Bänden“: Arbeit

  24. 1994: Ulrike Kress: NES

300 PDFs zum bGE (1798 - 2019)

  1. : GBS St. Gallen:

    Robin Schläpfer, Maurin Zingg, Jean-Loup Letourneau: Bedingungsloses Grundeinkommen (56 S.)

    Einfluss der Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens auf die Schweizer Gesellschaft
  2. : Deutscher Bundestag:

    Petitionsausschuss: '... Sehr geehrter Herr N., (5 S.)

    der Deutsche Bundestag hat Ihre Petition beraten und am 09.12.2012 beschlossen: Das Petitionsverfahren abzuschließen. ...'
  3. :

    Wolfgang Heimann: Einkommen- vs. Konsumsteuer (16 S.)

    Eine steuerliche Lockerungsübung in Richtung bedingungsloses Grundeinkommen
  4. : Das Goetheanum:

    Kovce: Die neue Schweiz (2 S.)

    Am 19. März 2011 fand im traditionsreichen Kongresshaus Zürich eine mit 600 Teilnehmern restlos ausgebuchte Grundeinkommenskonferenz statt. Unter dem Motto ‹Die neue Schweiz› diskutierten Prominente aus Politik, Wirtschaft,Wissenschaft und Kunst die Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens, besonders als schweizerische Perspektive. Philip Kovce war in Zürich dabei und berichtet.
  5. : Öst. Netzwerk Grundeinkommen und sozialer Zusammenhalt - B.I.E.N - Austria:

    Newsletter (5 S.)

  6. :

    Erfahrungen mit Grundeinkommen (2 S.)

    '... In meinem Leben hatte ich schon mehrfach verschiedene Erfahrung mit unterschiedlichen Formen eines Grundeinkommen gemacht, sowie auf dem Arbeitsmarkt. Angefangen hat das Ganze, als ich 18 Jahre alt wurde und eine 6-stellige DM-Summe in meine Verfügungsgewalt überging. ...'
  7. : Frankfurter Rundschau:

    "Die notwendigen Sozialleistungen dürfen die Aufnahme von Arbeit nicht unattraktiv machen." (2 S.)

    Bundesminister Dr. Wolfgang Schäuble im Interview mit der Frankfurter Rundschau
    '... Dieses Land gibt einschließlich der Sozialversicherungen etwa eine Billion Euro Sozialleistungen im Jahr aus. Das sind im Durchschnitt 12.500 Euro pro Kopf der Bevölkerung. Da muss man schon die Frage stellen, ob wir die Effizienz unserer Sozialleistungen nicht verbessern können. ...'
  8. : Frankfurter Rundschau:

    "Die notwendigen Sozialleistungen dürfen die Aufnahme von Arbeit nicht unattraktiv machen." (2 S.)

    Bundesminister Dr. Wolfgang Schäuble im Interview mit der Frankfurter Rundschau
    '... Dieses Land gibt einschließlich der Sozialversicherungen etwa eine Billion Euro Sozialleistungen im Jahr aus. Das sind im Durchschnitt 12.500 Euro pro Kopf der Bevölkerung. Da muss man schon die Frage stellen, ob wir die Effizienz unserer Sozialleistungen nicht verbessern können. ...'
  9. :

    Josef Bordat: Das bedingungslose Grundeinkommen und die Kultur der Beschäftigung. (20 S.)

    Historische und systematische Überlegungen zum Verhältnis von Arbeit und Leben
    Abstrakt
    Ausgehend von den politischen und anthropologischen Vorstellungen der Antike (Platon, Aristoteles) und den Konsequenz der liberalistischen Wirtschaftstheorie für die Arbeitswelt (Locke, Smith) werden alternative Ansätze für eine gerechtere Verteilung der Arbeit im Utopismus (Morus, Campanella, Skinner) sowie daraus resultierende sozialphilosophische Modelle für eine Neudefinition der Arbeit im Sinne komplexer Beschäftigungsformen und einer Entkopplung vom Erwerb behandelt (Gorz, Taureck).
  10. : Bundesagentur für Arbeit:

    Antwort Kundenreaktionsmanagement: Ihr Antrag auf bedingungsloses Grundeinkommen (1 S.)

    '... Die BA bittet alle Bürgerinnen und Bürger davon abzusehen, Anträge nach Nürnberg zu senden. Diese Anträge entbehren jeder Grundlage. ...'
  11. : Universität Hamburg:

    Sören Kiel: State Bonus und Social Credit (122 S.)

    Zwei frühe Grundeinkommensvorschläge in diskurstheoretischer Perspektive
  12. :

    Arbeit neu begreifen (52 S.)

    Sozialpolitisches Grundlagenpapier des Kolpingwerkes Deutschland
  13. : BIEN - Basic Income Earth Network:

    Newsflash 53 (13 S.)

  14. :

    Götz Werner, Ludwig Paul Häußner, André Presse: Wohlstand für alle durch Einkommen für alle? (6 S.)

    '... Preisniveauneutraler Effekt einer Mehrwertsteuererhöhung bei gleichzeitiger Senkung des Nettopreises wegen des Sinkens bestimmter Steuern/Abgaben ...'
  15. : Initiative Grundeinkommen Ulm:

    BGE-Flyer (2 S.)

  16. : BGE-Flyer:
  17. : Herder:

    Michael Schramm: Trampolin, kein Sofa (5 S.)

    Ein „Solidarisches Bürgergeld“ ist das Gebot der Stunde
  18. :

    Das Solidarische Bürgergeld – Analysen einer Reformidee (150 S.)

    Herausgegeben von Michael Borchard im Auftrag der Konrad-Adenauer-Stiftung
    Mit Beiträgen von Dieter Althaus, Michael Opielka, Wolfgang Strengmann-Kuhn, Alexander Spermann, Joachim Fetzer, Michael Schramm und Matthias Schäfer
  19. :

    Stephan Kundinger / Theophil Wonneberger: Das Grundeinkommen: Droge oder Lebensmittel? (4 S.)

    Während sich erste Ministerpräsidenten der CDU für ein Grundeinkommen erwärmen, wettert der Spitzenkandidat der Berliner Humanwirtschaftspartei Johannes Heinrichs dagegen und bezeichnet das Konzept als »Pseudo-Utopie«.
  20. : Berlin:

    „Rettet den Reichtum“ (1 S.)

    In den Veranstaltungen geht es um die Geschichte des „Arbeitszwangs“ von den ersten Arbeitshäusern über Notstandsarbeit, Arbeitsdienst, Zwangsarbeit bis zum aktuellen Ein–Euro-Job.
  21. :

    Katrin Mohr: Grundeinkommen als Grundlage sozialer Inklusion (4 S.)

    Der Text stellt die ausgearbeitete Version ihres Vortrags im Workshop „Grundeinkommen und soziale Inklusion“ auf der Konferenz „Grundeinkommen. In Freiheit tätig sein“ am 7.-9. Oktober 2005 in Wien dar.
  22. : Frankfurter Rundschau:

    "Wir können den Menschen von der Arbeit befreien" (2 S.)

    Der Chef der Drogeriemarktkette DM, Götz Werner, über Lohnnebenkosten, Arbeitslosigkeit, Einkommensteuer und seine Vision von einer Gesellschaft, die nicht mehr die Erwerbstätigkeit in den Mittelpunkt stellt
  23. :

    Katja Kipping, Michael Opielka, Bodo Ramelow: „Sind wir hier bei ‚Wünsch dir was?’“ (4 S.)

    Thesen für einen neuen Sozialstaat. Sozialpolitischer Realismus statt Markt- und Staatsideologie. Thinkful wishing statt wishful thinking!
  24. : Frankfurter Rundschau:

    Eine Gefahr für die Demokratie (2 S.)

    Keine Reform geht tief genug - notwendig wäre die Umgestaltung des Sozialstaats jenseits der Erwerbsarbeit
  25. :

    Dirk Hauer: Ohne Wenn und Aber (2 S.)

    Teile von Attac präsentieren das bedingungslose Grundeinkommen als "Richtungsforderung"
  26. : Grüne:
    1. : Die Zeit:

      Thea Dückert: Eine Grundsicherung für die Kinder (2 S.)

      Statt mit einem Wirrwarr von Maßnahmen die Familien zu fördern, sollte der Staat den Eltern pro Kind 300 Euro zahlen. Bedingungslos
  27. : Alemantschen. Materialien für radikale Ökologie:

    Klaus-Uwe Gerhardt / Arnd Weber: Garantiertes Mindesteinkommen (31 S.)

    Aus der Gruppe junger Wirtschaftswissenschaftler am Lehrstuhl von Prof. Dr. Bertram Schefold an der Universität Frankfurt/Main entstanden Anfang der 1980er die „Alemantschen“. Es ist eine Wortschöpfung aus Alemannen und Comanche, die aus der ostkalifornischen Wüste entstammen und den Vormarsch der Spanier stoppten. Die Alemantschen trugen, statt daran zu verzweifeln, zahlreiche Fakten über das gescheiterte keynesianische Projekt, die Rolle der Jugend und den Weltkrieg gegen die Umwelt zusammen und entwarfen Alternativen. U. a. waren dabei: Georg Beck, Jürgen Bonn, Klaus-Uwe Gerhardt, Carlo Jaeger, Klaus Keding, Ruedi Lüscher (†), Gudrun Reinhardt, Markus Rohner, Meinrad Rohner-Wigand, Vreni Schwarzenegger, Arnd Weber, Hannelore Wegener, Susanne Wegener, Gisela Weise, Cornelia Wicht, Margot Wigand und Karin Wittstock (kommentiert von KUG am 31.03.2007).